Krankheiten wie chronischen Schmerz einmal völlig anders angehen? Damit beschäftigt sich der Münchner Prof. Dr. Franz Ruppert (Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Professor für Psychologie). Gemeinsam mit Dr. H. Banzhaf veröffentlichte er das Buch „Mein Körper, mein Trauma, mein Ich“ und begann damit auch eine größere Öffentlichkeit für sein Forschungsgebiet zu interessieren. Auch bei uns stieß dieses Thema auf großes Interesse: wir veranstalteten am 8. Dezember gemeinsam mit Herrn Rupert den letzten Jour Fixe für das Jahr 2018 und sagen Danke für einen spannenden Austausch zwischen Referent und Teilnehmern.

Ein Schlaganfall verändert alles: oftmals ist ein Weiterleben nach dem Zusammenbruch nur mit Behinderung möglich. Am 14. Juli 2018 ließen wir uns daher von Prof. Dr. med. Bernd Tomandl auf den neuesten Stand von Diagnostik und Therapie dieses bedeutenden Gebietes bringen. Der Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie Christophsbad in Göppingen sorgte für einen regen Austausch und bereichernde Gespräche zu einem Thema, das Betroffene oft machtvoll und unvermittelt trifft.

 

Manch ein Nicht-Mediziner mag über die Tätigkeit des niedergelassenen Hausarztes in seiner Komplexität, seiner Wächterrolle für die Volksgesundheit, der Bedeutung  der von ihm gewonnenen Erkenntnisse noch nie nachgedacht haben. Aber auch in den Gremien der Fachwelt wird die tatsächlich geleistete Arbeit in den Praxen der Hausärzte, die oft mit qualifizierter Forschungsarbeit einhergeht, noch nicht richtig gesehen.

Unser Thema bei unserem letzten Jour Fixe in diesem Jahr war:

Hausärzte als verkannte Helden unseres Gesundheitswesens
Oder: Medizinisches Basiswissen wird nicht nur an Universitäten generiert mit Dr. med. Stefan Kunke hausärztlich tätiger Internist in Kirchheimbolanden  

Dr. Kunke ist ein in besonderem Maße engagierter Mediziner, den wir für diese Veranstaltung gewonnen hatten. Er legte in seinem Vortrag offen, zu welch großer Vielfalt von Ergebnissen er bei der Auswertung seiner Anamnese-Therapie-Erkenntnisse in jahrzehntelanger Praxis-Tätigkeit gelangt ist.

Schon stehen wir vor Ablauf der ersten Jahreshälfte und nach unserem geistlichen Intermezzo zum Jahresbeginn wollen wir mit Ihnen im Hochsommer ein Medizin-Thema diskutieren, das für so manchen unter uns immer noch eine „Glaubensfrage“ zu sein scheint. Es geht um das, was vor Jahren noch als „Alternative Heilmethoden“ bezeichnet und von etablierten Ärzten vielfach mit großer Skepsis beobachtet wurde. Aber die Erfolge vieler Naturheilverfahren, übrigens auch der Ernährungstherapie, sprechen für sich. So erkennt die Schulmedizin hier zunehmend die Notwendigkeit,

Komplementär-Medizin in die allgemeinen (Schmerz-)Therapie Prozesse zu integrieren.

 

Es referierte die Ärztin:

Dr.med. Ina Ilkhanipur 

qualfiziert auf den Gebieten Schmerz, Naturheilverfahren, Akupunktur, Gynäkologie und Onkologie.

Wir wurden vom evangelischen Kirchentag sehr bewegt, „damit mir klug werden“, das Motto. Wie aber könnten wir uns darüber schlau machen, wie es sein kann, dass unser Vermögen, den Nächsten zu lieben vielfach ganz einfach scheitert?

Wo liegen die Gründe, wenn wir meinen, so etwas wie eine „subkutane Angst“ gehe um? Warum gerät der Mensch überhaupt in seelische Not? Und wie ist ihm zu helfen? Nehmen Konfliktsituationen im Alltag zwangsläufig zu, oder kann es sein, dass wir deren Entstehung schuldhaft verursachen? Wie kann es sein, dass der Kontakt zur eigenen Innenwelt manchmal abreist, und sehr viele Gedanken über sehr wenige Themen zu belastenden, ja krank machenden Gefühlen werden? Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Achtsamkeitsbewegung? Und wie sind die Chancen für eine Gesundung in einem Umfeld von Eigenverantwortlichkeit zu sehen?

Für die Erhellung dieses gewaltigen psychosomatischen Fragenkomplexes konnten wir den Chefarzt der Wendelsteinklinik in Gammertingen

Neurologe und Psychiater Herrn Dr. med. Dr. phil. Ralph-Michael Karrasch gewinnen.

Es gelang in Erfahrung zu bringen, wann wir besser die „Reißleine“ ziehen sollten, um professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im anschließenden Stehempfang konnten sich noch in individuelle kleinen Gruppen hierüber austauschen.

Was bewirkt Sauerstoff im Blut des Menschen allgemein und im Gehirn im besonderen

Es referiert unser Präsident Professor em. Dr. med. Wilhelm Erdmann

In unserer Kultur sind wir es hauptsächlich im Monat November gewohnt, die Vergänglichkeit, den Tod zu thematisieren. Von der Physiologie her gilt ohne Sauerstoff kein Leben und nur in Abwesenheit von Sauerstoff kann Gewebe absterben und Verwesung entstehen. Besonders spannend wird es, wenn wir den Forschungsergebnissen unseres Referenten als Physiologe und Mediziner über Sauerstoff als Ursache allen Lebens im menschlichen Körper nachgehen.

So gesehen könnten wir kaum einen geeigneteren Stoff finden, unseren Geist im Frühjahr zu beflügeln. Wir freuen uns darauf, bei dieser Gelegenheit mit Ihnen die Bedeutung eines Themas auch medizinisch zu durchleuchten, das erstmals durch die Arbeit des Physikers Manfred von Ardenne an seinem Dresdener Institut seit 1970 weltweit größtes Interesse fand.

Es bleibt sich gleich, in welche Bereiche des Berufs- / Geschäftslebens man zur Zeit hineinhört; die Anzahl der Menschen, die an körperlicher und seelischer Erschöpfung leiden, wächst unaufhaltsam. Auch junge Menschen sagen dann z.B. schon: „Ich bin am Ende“. Sie thematisieren ein Gefühl der Sinnlosigkeit und Angst, sowie innere Leere. Mit dem gleichzeitigen Verlust des Gefühls für die eigene Person folgt nachlassende Flexibilität im Denken und Verhalten, Rückzug, Orientierungslosigkeit, Zynismus… dieses Syndrom hat einen Namen: BURN-OUT. Ist es übertriebener Ehrgeiz, von dem der Mensch „ausgebrannt“ wird? Wie können wir unsere Mitarbeiter und uns selbst retten, bevor es vielleicht zum schlimmsten kommt?

Wir laden ein zum Jour Fixe, am Samstag den 30. Juni 2012
Beginn 15.00 Uhr / Einlass ab 14.00 Uhr
in der Lenzhalde 91 in 70192 Stuttgart

und fragen die Politologin und selbstständige Unternehmensberaterin Angelika Kindt (Bad Homburg) hierzu.

Frau Kindt hat in den Jahren ihrer Tätigkeit im Coaching von Führungskräften, ebenso wie in Seminaren für Beamte Kenntnisse erlangt, die Gefährdeten Wege aus der BURN-OUT- Krise aufzeigen und weiß, wie Prävention für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf diesem Gebiet auszusehen hat.

Die anschließende Diskussion zum Thema wird dann geleitet von unserem Vizepräsident, der als Neurologe und Psychiater hierbei auch besonders zu den Therapiemöglichkeiten befragt werden kann.

„Wege und Möglichkeiten von Physiologie heute“

Diskussionspartner: Patienten berichten von ihrer Therapie bei Elias Schindelar (Malanda, Queensland)

„Lebendiger Boden“ – Grundlage unserer Ernährung und Gesundheit

Referent: Wilhelm Lutz, Dipl. Volkswirt, Dipl. Übersetzer, Heilpraktiker (Bad Schönborn)

„Anwendungsmöglichkeiten von Lasertechnologie in der Zahnmedizin“

Referent: Dr. med. dent. Kresimir Simunovic (Zürich), Zahnarzt